| Biography
Christian Martinez, uns allen bestens bekannt als die ‚Breakdance-Furie’ LA FURIA, erblickte am 23. Dezember 1980 in Basel die Welt. Als 2-jähriger Junge zog er mit seiner Familie für vier Jahre in seine Heimat Spanien, kam jedoch mit 6 Jahren wieder in die Schweiz zurück, genauer gesagt, nach Birsfelden BL (Christian ist ein eingefleischter Birsfelder!). Seine Mutter liess Ihre drei Söhne, wann immer sich die Möglichkeit bot, Musik hören. So lebt Christian bis heute in starker Verbindung mit Musik. Was ihn aber ganz besonders, nach seinen ersten Schritten, fasziniert hat, waren alle möglichen, für’s Auge spektakulären, artistischen Körperhaltungen bzw. Bewegungen. Und die übte er so stur und beharrlich, bis er sie ganz einfach konnte. Sei’s Kopf- ,Handstand, Flik-Flak oder ähnliches, Christian wollte alles lernen. JUDO Mit 9 Jahren begann Christian mit intensivem Judotraining bis er 14jährig im Nationalkader trainierte. Er gewann drei Mal die Basler Meisterschaft, Bronze in der Schweizer Meisterschaft und wurde mexikanischer Meister im 2000. Seit 1999 trägt Christian den 1. Dan (1. Schwarzgurt). TANZ Ebenfalls mit 9 Jahren begann sich Christian dank seinem älteren Bruder José für Hip Hop Musik & Tanz zu interessieren. Die beiden tauchten sozusagen in die Welt des Hip Hop ein. Mit 14 Jahren begann Christian (inspiriert vom Film ‚Beatstreet’ sowie einer Breakdance Einlage von Marc Koller am Welttanzfestival im Basler Stadion St. Jakob) auch mit Breakdance Training. Damals gab es keine Breakdance Lehrkräfte, jeder trainierte für sich selbst und nur selten in Gruppen, um sich die ‚Skills’ anzueignen. So übte auch Christian, von nun an mit Namen La Furia, anfänglich in den Jugendclubs von Birsfelden und Umgebung. ‚LA FURIA’ Christian wird seinem Namen mehr als gerecht, denn sobald er sich bewegt, schleudert er sein Temperament regelrecht in den Raum und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Eine gute Portion Wut ist hiefür nötig und gibt ihm die Kraft zu schier Unmöglichem. Seinen Namen hat er übrigens von seinem Bruder José und seinem Freund erhalten. ‚Die Furie’ kann aber tatsächlich auch ganz ruhig und liebenswert sein…! DIE PAUSE Mit 14 Jahren musste sich Christian entscheiden, auf welchem Niveau er Judo weiterführen wollte, wie das viele Training mit der Schule zu verbinden war und ob er sich nicht doch mehr in Richtung Tanz weitertrainieren sollte. Für einige Zeit jedoch wurde seine Entscheidung von aussen gefällt, denn Christian musste sich wegen schweren Verletzungen für 2 Jahre von allen sportlichen Aktivitäten zurückziehen. DAS COMEBACK UND DIE UNI Kaum war Christian wieder auf den Beinen, begann er auch gleich wieder mit intensivem Training. Nachdem er im Jahre 2000 die mexikanische Meisterschaft im Judo gewonnen hatte, hat sich Christian von den Wettkämpfen zurückgezogen, trainiert aber bis heute weiterhin. Von da an wurde Christian deutlich, dass er sich nur noch auf den Tanz konzentrieren wollte. Er begann schon 1999 im Basler Medienhaus, später in der Tanzarena Gelterkinden, mit dem unterrichten von Breakdance. Auch folgten kleinere Shows an Parties und Events aber erst die Begegnung mit Boris Jacot alias ‚Jay-Roc’an der Uni Basel liess die beiden an einer Erfolgsstory bauen. ‚LA FURIA’ IM THEATER Ebenfalls während seines Sportstudiums begegnete Christian Béatrice Goetz, der Leiterin der ‚miR Compagnie’, welche Breakdance und modernen Tanz auf Theaterbühnen in Verbindung brachte. Christian spielte/tanzte im Stück ‚Lila’ 2002 den Chimo am Festival ‚Welt in Basel’ und tanzte im Stück ‚Transit’ 2004, u.a. aufgeführt an den Oltner Tanztagen. WIE EIN HOBBY ZUM BERUF WIRD Gleichzeitig mit dem Mitwirken in der miR Compagnie als Berufstänzer, entwickelten Christian ‚La Furia’ Martinez, Boris ‚Jay-Roc’ Jacot und Bob N’Coker unter dem Namen ‚Rythm Control’ eine Showgruppe mit grösseren Auftritten, TV Shows und Videoclips in der Schweiz und einer 3-wöchigen Tournee durch China. Für die Diplomarbeit von Boris Jacot, ein DVD Lehrmittel für Breakdance (was es noch nie zuvor gab!!), tanzte Christian verschiedenste Elemente. Nach der China Tournee waren die Jungs nicht mehr zu bremsen: Eine Show bei ‚Benissimo’ im Schweizer Fernsehen (Mai 2003) war eine gute Etikette und der Start in die professionelle Tanzwelt, denn zum ersten Mal lud Beni Turnheer eine Breakdance Gruppe ein. CROSSROAD B-BOYS Im Sommer 2003 entstand die Geschichte der ‚Crossroad-Crew’ (lanciert von Jay-Roc und Jakebeatz) mit der Idee, Rappers, DJ und B-Boys auf der Bühne mit der eigenen Musik in einer Show zu vereinigen. Das war in der Schweiz eine absolute Neuheit!!! Ab Oktober 2004 bis im Januar 2005 startete die grosse Tournee ‚Elements Reunion’ in der ganzen Schweiz mit Crossroad-Crew,‚Black Tiger’ und ‚MC Rony’. Auch sprengten die Videoclips der Crossroad-Crew den Fernsehsender Viva CH. WEITERE HIGHLIGHTS …Im 2003 bestand Christian sein Sportlehrerdiplom I und ist auf dem Weg zum Niveau II…. …Im 2004 tanzte Christian in der Mozart-Oper ‚Cosi fan tutte’ am Theater Basel… …Im 2004 gewann er mit Kayonix aka Kakadu (Crossroad B-Boys) den Battle of the Year Schweiz und erreichte mit derselben Gruppe den 12. Platz am Battle of the Year International… ...Im 2005 Battle of the year Schweiz erreichter er mit der Gruppe „Ruff `n X`“ den 2. Platz ...Im 2005 tanzte er beim Kunstfilm „Walls“ von Heidi Köpfer mit. ...Im 2005 spielte/tanzte im Musiktanztheater „Conflict“ mit. ...Im 2006 Doubleauftrag für den schweizerischen Kinospielfilm „Breakout“ unter Regie von Mike Eschmann. ...Im 2006 „Conflict Tournee“, März ( Bern und Zürich ) + Mai ( Berlin ) …Überhaupt begegnet man Promi-Furia immer mal wieder in irgend einem Magazin oder im Fernsehen… |